Nadelmarkieren / Nadelprägen

Das Prinzip

Die Direktmarkierung bei einem Nadelpräger / Nadelmarkierer erfolgt durch die Auf- und Ab- Bewegung einer oszillierenden Nadel. Genauer gesagt, wird die gehärtete Spitze der Nadel in die Werkstückoberfläche eingeschlagen, wodurch eine punktförmige Einprägung erzeugt wird. Die Dichte der einzelnen Punkte erzeugt ein Muster durch den geschlossenen Linienzug. Diese Art der Beschriftung kann sowohl bei robusten, als auch bei empfindlichen Oberflächen angewendet werden, da durch die einzelne Punktierung nur eine geringe Krafteinwirkung auf das Material ausgeübt wird.   

 

Der Hub der Nadel kann selbst Unebenheiten und Höhenunterschiede von einigen Millimetern ausgleichen.

 

Nadelprägesysteme sind als Tisch- Hand- oder Einbaupräger erhältlich. Sie eignen sich zum direktmarkieren von Kunststoffe, gehärtetem oder weichem Stahl oder Buntmetallen, auf flachen oder gewölbten Oberflächen. Typische Einsatzbereiche sind dauerhafte Markierungen zur Rückverfolgbarkeit von sicherheits- und funktionskritischen Bauteilen in vielen verschiedenen Branchen wie zum Beispiel die Automobil- und Zulieferer- Industrie, die Medizintechnik, Maschinen- und Werkzeugbau sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie.   

Ein Vorteil dieser Art der Direktmarkierung ist, dass die Markierung dauerhaft und hitzeunempfindlich ist! Allerdings ist es im Gegensatz zur Lasermarkierung nachteilig, dass durch Abnutzung der Nadel auch die Beschriftungsergebnisse schlechter werden. Zudem entsteht während des Prozesses viel Lärm und der Vorgang setzt eine Einspannung der Werkstücke voraus.

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